Unsere KircheUnsere Kirche - Sonntag, 30. September 2007

Posaunenchor aus Witten - Herbede gestaltet musikalischen Rahmen der Generalaudienz des Papstes in Rom

WITTEN - Der ökumenisch besetzte Posaunenchor Young Brass aus Witten - Herbede gestaltete mit 32 Bläsern am Mittwoch, den 12. September 2007, bei der Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz in Rom den musikalischen Rahmen.

Mit zwölf Musikbeiträgen begleiteten die Bläser die Fahrt des Papstes durch die Fahrgassen zwischen den Pilgern auf dem Petersplatz in Rom und die anschließende Generalaudienz vor einer beeindruckenden Kulisse von 30 000 Besuchern. Radio Vatikan, das in 55 Länder dieser Erde sendet, interviewte vor Beginn der Audienz den musikalischen Leiter des Chores Ulrich Oberste - Padtberg. Der Chor hat bisher bei zahlreichen Konzerten und Gottesdiensten mitgewirkt, u.a. im Stephansdom in Wien, in der Kathedrale in Colmar, der Frauenkirche in Dresden, dem Berliner Dom, der Deutschen Kirche in Paris, Liebfrauenkirche und Michaeliskirche in München, dem Freiburger Münster, der Michaeliskirche in Hamburg, im Straßburger Münster und im Pantheon in Rom. Es ist das Anliegen von YoungBrass, mit seinen Musikern aus Protestanten und Katholiken die Ökumene durch Musik zu fördern. Gestartet in der Ev. Kirchengemeinde und der Katholischen Kirchengemeinde Peter und Paul in Herbede, führte der Weg dieses Bläserchores am Mittwoch bis zur Generalaudienz des Papstes nach Rom, zu der YoungBrass eingeladen war.

Der Papst bedankte sich ausdrücklich bei den Bläsern für ihre musikalische Mitwirkung.

LESERBRIEF: YoungBrass in Rom

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YoungBrass nach dem Konzert im Pantheon/Rom

Liebe Leute,
herzlichen Dank für Ton und Bild. Es war großartig, euch zu erleben, euch zu hören und einfach nur zu staunen. Um ehrlich zu sein, ich kann es noch immer nicht fassen: YoungBrass aus Witten-Herbede gestaltet den musikalischen Rahmen der Generalaudienz des Papstes auf dem Petersplatz in Rom, sitzt in vorderster Reihe und spielt so herrlich, dass einem die Tränen kommen. Es klingt wunderbar aus den Riesenlautsprechern des Petersplatzes. Es ist eine Freude, Ulrich Oberste-Padtberg allein und euch als Bläser auf den großen Leinwänden zu sehen.

Bereits im Pantheon konnte ich nur staunen, welche Musik und Ausstrahlung von diesem Chor ausgeht. Euer Konzert im Pantheon war ein Genuss. Als die Trompeten in den Oberstimmen den Ton so sauber und sicher vorlegten, spätestens da sagte ich mir, Wolfgang Hermes leg dich genüsslich zurück. Was du hier erlebst, ist ein Traum. Aber es war kein Traum. Es war die Wirklichkeit.

Die Bedeutung dieser Reise für Musiker, Mitreisende, Kirchengemeinden und Stadt ist eine gewaltige. Nichts hätte besser laufen können.

Dank euch allen. Ulrich Oberste-Padtberg hat eine geniale Meisterleistung abgeliefert als musikalischer Leiter, als Organisator und als Dirigent, der unter dem gewaltigen Druck einer großen Öffentlichkeit sich nicht beirren ließ.

Dank und Anerkennung! Ihr habt der Ökumene einen großen Dienst erwiesen!

Vielleicht war es doch nur ein Traum? Wolfgang Hermes

 


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