WestfalenpostWestfalenpost (Lokalteil Hagen) - Samstag, 29. November 2003

Ein Bummel über drei Hagener Stadtteil-Weihnachtsmärkte

Von Violetta Ritzenhoff

HAGEN.

Die heimatliche Adventszeit wurde am Wochenende gleich in drei Hagener Stadtteilen gebührend willkommen geheißen: Der Batheyer sowie der Hasper und der Volmetaler Weihnachtsmarkt hatten in traditionellem Rahmen zum Punsch geladen - und zahlreiche Besucher waren gekommen.

Den Vorplatz der Evangelischen Kirche und die anliegende Frankstraße säumten an den vergangenen drei Tagen die Hütten und Vereinsstände des Hagener Westens. Bei dampfendem Glühwein oder heißen Quark-Berlinern ließen es sich die Hasper - allen voran die Symbolfiguren wie Kirmesbauer und Lämpeströter- sichtlich gut gehen. Vereine wie der Hasper Karneval- und Kirmes-Club und die Frauenhilfe Hasperbach sorgten für herzhafte Leckerbissen oder boten, wie der Bastelkreis der Frauenhilfe, dekorative Handarbeiten von Puppen bis Tischwäsche an.

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Selbstgebasteltes bot die Frauenhilfe Hasperbach auf dem Markt in Haspe an. Den Kirchplatz und die Frankstraße säumten drei Tage lang die Hütten und Vereinsstände.

Das Familien-Kaffeetrinken auf den Weihnachtsmarkt verlegt hatte auch Familie Borggräfe mit den Schwiegereltern Mario und Katharina da Prato. Während die Eltern sich mit echtem Glühwein Finger und Magen wärmten, hielten sich Barbara und Carolin an den duftenden Kinderpunsch. Für die Großfamilie zählt der Besuch auf dem Hasper Markt zum Vorweihnachts-Brauch.

Auch in Bathey ging es entlang der Batheyer Straße weihnachtlich hoch her. In der kleinen Seitenstraße reihte sich Zelt an Zelt, ausstaffiert mit künstlerisch gestalteter Weihnachtsdekoration oder Näharbeiten. In nachbarschaftlichem Flair konnte der Liebhaber kleiner aber feiner Marktkulisse schon einen unterhaltsamen Samstagnachmittag zubringen. Hier ein Plausch unter Bekannten, dort noch schnell der letzte Schliff für den Christbaumschmuck - auch der „Mini-Markt" war ein Gewinn.

 

 


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